Zimmerei
Zimmerei verkaufen
Wir kaufen Zimmereien mit 3 bis 50 Mitarbeitern in Berlin und Brandenburg und führen sie weiter – mit Belegschaft, Halle und Maschinenpark. Zimmereien sind das substanzstärkste Bauhandwerk in unserem Kaufprofil: Abbund, Kran, Holzlager und oft ein Grundstück, das seit Jahrzehnten im Familienbesitz ist. Deshalb wird hier zweigleisig bewertet – Ertragswert des Geschäfts plus Sachwert von Anlagen und Immobilie.
Kein Makler, keine Provision für Sie. Und Sie entscheiden, ob das Grundstück mitgeht oder ob Sie es behalten und an uns vermieten.
Zwei Werte, die man getrennt betrachten muss
Bei einer Zimmerei mit eigenem Hof steht der Inhaber vor derselben Frage wie ein Entsorger mit eigenem Platz: Was ist eigentlich mehr wert – der Betrieb oder der Boden, auf dem er steht? Beides zusammen in eine Zahl zu werfen, führt fast immer dazu, dass eines von beidem verschenkt wird.
- Der Ertragswert
- ergibt sich aus dem bereinigten Betriebsergebnis mal einem Faktor. Er misst, was das laufende Geschäft abwirft – und wie sicher es das ohne Sie weiter tut. Hier zählen Auftragslage, Kundenverteilung, Altersaufbau der Belegschaft und die Frage, ob Kalkulation und Aufmaß an Ihnen allein hängen.
- Der Sachwert
- umfasst Halle, Grundstück, Abbundanlage, Kran, Fuhrpark und Holzlager. Anders als beim Ertragswert hängt er nicht daran, wie gut das Geschäft läuft. Bei Zimmereien, die seit den Achtzigern am selben Ort sitzen, ist er oft der größere Posten.
Wie beide Teile zusammengerechnet werden, steht mit Rechenbeispiel auf unserer Bewertungsseite.
Was wir uns bei einer Zimmerei ansehen
- ✓Abbund und Maschinenpark. Was läuft täglich, was steht? Gibt es noch Service und Ersatzteile? Eine gepflegte ältere Anlage ist mehr wert als eine neuere ohne Softwarepflege.
- ✓Halle und Lager. Überdachte Lagerfläche für Holz ist ein harter Standortvorteil. Trockenes Lager entscheidet über Qualität und damit über Reklamationen.
- ✓Die Auftragsstruktur. Dachstuhl, Sanierung, Holzrahmenbau, Aufstockung – die Mischung sagt mehr über die Zukunftsfähigkeit als die Umsatzhöhe. Betriebe mit Sanierungsanteil sind konjunkturell stabiler als reine Neubauzulieferer.
- ✓Der Altersaufbau. Zimmerer sind kaum nachzubesetzen. Ein Team, das nicht geschlossen in fünf Jahren aufhört, ist ein erheblicher Werttreiber.
Häufige Fragen von Zimmereien
Was ist eine Zimmerei wert?
Zimmereien gehören zu den substanzstärksten Bauhandwerken: Halle, Abbundanlage, Kran, Holzlager, Fuhrpark und häufig ein eigenes Grundstück. Deshalb setzt sich der Wert hier aus zwei Teilen zusammen, die man getrennt betrachten muss – dem Ertragswert des laufenden Geschäfts und dem Sachwert der Anlagen und der Immobilie. Bei vielen Zimmereien ist der zweite Teil der größere, besonders wenn das Grundstück seit Jahrzehnten im Besitz ist.
Übernehmen Sie auch die Halle und das Grundstück?
Ja, beides ist möglich, und Sie haben die Wahl. Wir kaufen Betrieb und Immobilie zusammen – oder Sie behalten das Grundstück, verkaufen nur den Betrieb und vermieten uns die Fläche. Dann haben Sie eine laufende Miete und wir einen gesicherten Standort. Was für Sie günstiger ist, hängt an Ihrer Steuerlage, insbesondere an der Frage der Betriebsaufspaltung, und gehört auf den Tisch Ihres Steuerberaters.
Wie bewerten Sie eine ältere Abbundanlage?
Nach Einsatzfähigkeit, nicht nach Baujahr. Eine gepflegte Anlage aus den Zweitausendern, für die es Ersatzteile und Service gibt, ist wertvoller als eine neuere, für die niemand mehr Software pflegt. Wir sehen uns an, was tatsächlich läuft, wie die Wartung dokumentiert ist und ob der Betrieb ohne die Anlage arbeiten könnte. Bei Zimmereien ohne eigenen Abbund, die zukaufen, verschiebt sich die Bewertung entsprechend zum Ertragswert.
Was passiert mit meinen Zimmerern?
Die bleiben, und sie sind der Grund, warum wir kaufen. Gute Zimmerer sind auf dem Arbeitsmarkt kaum zu bekommen. Die Arbeitsverhältnisse gehen mit allen Rechten und Pflichten über, der Standort bleibt, der Betriebsname bleibt. Wenn Sie Wert darauf legen, halten wir das im Kaufvertrag fest.
Ich habe langfristige Aufträge, die über die Übergabe hinauslaufen. Ist das ein Problem?
Im Gegenteil, es ist ein Vorteil – ein volles Auftragsbuch über den Stichtag hinaus ist ein Argument für den Preis, nicht dagegen. Geregelt werden muss nur, wie mit angearbeiteten Aufträgen umgegangen wird: Wer trägt die Kosten bis zum Übergang, wem steht der Erlös zu, und wie wird abgegrenzt. Das ist Routine und steht im Kaufvertrag.
Wie lange dauert das insgesamt?
Vom ersten Telefonat bis zum unterschriebenen Vertrag typischerweise sechs bis zwölf Wochen. Bei Zimmereien mit eigener Immobilie kommt der Notartermin dazu, was den Zeitplan um einige Wochen streckt. Die Übergabe danach dauert so lange, wie Sie es für richtig halten.
Erzählen Sie uns von Ihrem Hof
Zehn Minuten am Telefon reichen für eine erste Einschätzung. Wir sagen Ihnen, ob wir passen – und ob es sinnvoller ist, das Grundstück mitzuverkaufen oder zu behalten.
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