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Gerüstbau

Gerüstbaubetrieb verkaufen

Wir kaufen Gerüstbaubetriebe mit 3 bis 50 Mitarbeitern in Berlin und Brandenburg und führen sie weiter – mit Kolonnen, Lagerplatz und Material. Bei Gerüstbauern liegt ein großer Teil des Werts im Materialbestand, und der steht fast nie richtig in der Bilanz: Gerüstteile, die längst abgeschrieben sind, stehen technisch noch jahrzehntelang im Einsatz. Wir bewerten nach Quadratmetern und Zustand, nicht nach Buchwert.

Kein Makler, keine Provision für Sie. Wir sind Julian und Lukas Hecht, zwei Brüder aus Berlin, und wir übernehmen selbst.

Warum die Bilanz Ihren Betrieb kleiner macht, als er ist

Gerüstmaterial ist steuerlich in wenigen Jahren abgeschrieben. Physikalisch hält verzinktes Systemgerüst bei ordentlicher Lagerung erheblich länger – Bauteile aus den Neunzigern gehen heute noch raus. Das führt zu einer Situation, die es in dieser Deutlichkeit in kaum einem anderen Gewerk gibt: Im Anlagenverzeichnis steht ein Erinnerungswert, auf dem Platz liegt ein sechsstelliger Sachwert.

Wer seinen Betrieb nach dem Buchwert bewerten lässt, verschenkt genau diesen Unterschied. Deshalb sehen wir uns bei Gerüstbauern drei Dinge an, bevor wir über Zahlen reden:

  • Menge und System. Wie viele Quadratmeter, welches Systemgerüst, wie viel Fassade, wie viel Raumgerüst? Einheitliche Systeme sind mehr wert als ein zusammengekaufter Mischbestand.
  • Zustand und Vollständigkeit. Sind die Beläge in Ordnung, fehlen Diagonalen, wie viel ist aussortiert? Ein gepflegter Bestand mit sortiertem Lager ist schneller einsatzfähig und damit mehr wert.
  • Transport und Fläche. Lkw mit Kran, Anhänger, Stapler – und vor allem der Platz. Ohne erreichbare Lagerfläche ist der beste Bestand wertlos.

Der Punkt, an dem Gerüstbaubetriebe zum Verkauf schwierig werden

Es ist selten die Technik und fast nie der Materialbestand. Es sind zwei andere Dinge:

Die Kolonnen
Gerüstbau ist körperlich hart und die Leute sind schwer zu finden. Ein Betrieb, dessen Kolonnen zusammen mit dem Inhaber in Rente gehen, verliert genau das, was ihn ausmacht. Deshalb fragen wir früh nach dem Altersaufbau – nicht um zu drücken, sondern weil es die Übergabeplanung bestimmt.
Die Abhängigkeit vom Generalunternehmer
Viele Gerüstbauer hängen an wenigen großen Auftraggebern. Das ist im Betrieb bequem und beim Verkauf ein Risikoabschlag. Wenn Sie noch Zeit haben: Jeder zusätzliche regelmäßige Auftraggeber, den Sie in den zwei Jahren vor dem Verkauf gewinnen, verbessert Ihre Position spürbar.

Ob Ihr Betrieb heute verkäuflich ist, klärt der Check in zwei Minuten.

Häufige Fragen von Gerüstbauern

Was ist ein Gerüstbaubetrieb wert?

Anders als bei den meisten Handwerksbetrieben liegt der Wert hier zu einem großen Teil im Material. Gerüstbestand ist langlebig: Bauteile, die bilanziell längst abgeschrieben sind, stehen technisch oft noch zwanzig Jahre im Einsatz. Für die Bewertung heißt das, dass der Buchwert regelmäßig deutlich unter dem tatsächlichen Wert liegt. Wir bewerten deshalb den Bestand nach Quadratmetern, Systemzugehörigkeit und Zustand, nicht nach dem Anlagenverzeichnis – dazu kommen Fuhrpark, Lagerplatz und der Ertragswert des laufenden Geschäfts.

Übernehmen Sie auch den Lagerplatz?

Ja, und das ist meist der entscheidende Punkt. Ein Gerüstbaubetrieb ohne Lagerfläche in erreichbarer Nähe ist kaum fortzuführen – Material, das zwei Stunden entfernt liegt, kostet jeden Auftrag Zeit. Gehört Ihnen der Platz, kaufen wir ihn mit oder mieten ihn dauerhaft von Ihnen. Sitzen Sie zur Miete, ist der Mietvertrag mit seiner Restlaufzeit das wichtigste Papier im ganzen Verkauf.

Was passiert mit meinen Kolonnen?

Die bleiben. Eingespielte Gerüstbaukolonnen sind auf dem Arbeitsmarkt praktisch nicht zu ersetzen, und ohne sie ist das Material wertlos. Die Arbeitsverhältnisse gehen mit allen Rechten und Pflichten über. Wir übernehmen Betriebe, weil wir sie weiterführen wollen – nicht, um Bestände zu verwerten.

Wie wichtig sind meine Auftraggeber für den Preis?

Sehr, aber anders als Sie vielleicht denken. Entscheidend ist nicht die Höhe des Umsatzes, sondern seine Verteilung. Ein Betrieb, der zwei Drittel des Umsatzes mit einem einzigen Generalunternehmer macht, ist verwundbar – dieser Kunde entscheidet über den Fortbestand. Ein Betrieb mit fünfzehn regelmäßigen Auftraggebern aus Fassade, Dach und Sanierung ist deutlich mehr wert, auch bei gleichem Umsatz.

Ich habe die Prüfungen und Dokumentation nicht lückenlos. Ist das ein Ausschlusskriterium?

Nein. Lücken in der Dokumentation sind bei kleinen Betrieben eher die Regel, und sie sind reparierbar. Ein Ausschlusskriterium wäre etwas anderes: eine laufende behördliche Auflage, von der wir erst nach dem Kauf erfahren. Sagen Sie so etwas früh – bekannte Probleme sind verhandelbar, verschwiegene zerstören den Verkauf.

Erfährt jemand aus der Branche davon?

Nur wenn Sie es wollen. Im Berliner Gerüstbau kennt man sich, und ein Gerücht über eine anstehende Übergabe kostet Aufträge und Leute. Wir unterschreiben eine Verschwiegenheitserklärung, bevor Sie uns das erste Detail nennen, und wir kommen außerhalb der Geschäftszeiten oder auf den Platz, wenn niemand da ist.

Sagen Sie uns, was auf Ihrem Platz liegt

Ein Telefonat, zehn Minuten, ohne Verpflichtung. Wir sagen Ihnen danach, ob wir die richtigen Käufer sind – und wenn nicht, in welche Richtung Sie stattdessen schauen sollten.

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