Wasserschaden, Leckortung, Trocknung
Wasserschadensanierung oder Bautrocknung verkaufen
Wir kaufen Betriebe für Wasserschadensanierung, Leckortung, Bautrocknung, Schimmel- und Brandschadensanierung mit 3 bis 80 Mitarbeitern in Berlin und Brandenburg und führen sie weiter. Geräteflotte, Notdienst und Belegschaft bleiben. Über die Rahmenvereinbarungen mit Versicherern und Schadensteuerern sprechen wir vor den Zahlen, nicht danach.
Bei kaum einem anderen Betriebstyp klaffen Bilanz und tatsächlicher Wert so weit auseinander – in beide Richtungen.
Der Vermögenswert ist eine Kontaktliste
Ein Schrottplatz hat seine Genehmigung, ein Zimmerer seine Halle, ein Schadstoffsanierer seine Sachkunde. Bei Ihnen ist der wichtigste Vermögenswert weder ein Papier noch eine Maschine, sondern die Tatsache, dass der Regulierer Ihre Nummer wählt. Listungen bei Gebäudeversicherern, Aufnahme in ein Schadensteuerungsnetzwerk, feste Rahmenvereinbarungen mit Hausverwaltungen und Wohnungsunternehmen: Daran hängt der Auftragseingang, und damit der ganze Betrieb.
Das macht diese Betriebe wertvoll, denn diese Beziehungen entstehen über Jahre und lassen sich nicht kaufen. Es macht sie aber auch verletzlich, und deshalb ist das der erste Punkt, über den wir mit Ihnen reden – lange bevor irgendjemand über einen Preis spricht.
- Was wir uns zuerst ansehen
- Die Verträge selbst. Enthalten Rahmenvereinbarung oder Netzwerklistung einen Zustimmungsvorbehalt oder ein Kündigungsrecht bei Gesellschafterwechsel? Das ist bei diesem Betriebstyp häufig und gehört auf den Tisch, bevor wir weiterreden.
- Wie wir damit umgehen
- Offen. Wir gehen früh auf die Auftraggeber zu, gemeinsam mit Ihnen, statt sie nach dem Notartermin zu überraschen. Für einen Regulierer ist ein Käufer, der den Betrieb unverändert weiterführt und den Inhaber übergangsweise behält, das angenehmste aller Szenarien – meist ist die Sache damit erledigt.
- Warum wir keinen Abschlag daraus machen
- Weil wir den Betrieb behalten wollen. Ein Käufer, der die Listung als Risiko herunterrechnet und dann doch nichts dafür tut, sie zu halten, hat einen schlechten Kauf gemacht. Uns nützt sie nur, wenn sie hält.
Geräte, die stehen, sind kein Vermögen
Der zweite große Posten ist die Flotte: Kondensations- und Adsorptionstrockner, Turbinen und Ventilatoren, Wassermess- und Feuchtemesstechnik, Thermografie, Endoskopie, Tracergas für die Leckortung. Auch hier gilt, was für Fahrzeuge gilt – bilanziell abgeschrieben heißt nicht wertlos.
Der Unterschied zu anderen Gewerken: Bei Trocknungstechnik zählt die Auslastung, nicht die Stückzahl. Vierzig Geräte, die rotieren, sind ein Ertragswert. Vierzig Geräte im Lager sind totes Kapital. Wir fragen deshalb nach der Auslastung über das Jahr, nach Wartung und nach der Kalibrierung der Messtechnik – und rechnen ehrlich, statt eine Inventarliste in eine Zahl zu verwandeln.
Dazu kommt der fachliche Anschluss nach oben: Wo Wasser war, ist im Altbau bald die Schadstoff- oder Schimmelfrage. Betriebe, die Trocknung, Schimmelsanierung und den anschließenden Wiederaufbau selbst abdecken, sind für uns die interessantesten – sie behalten die Wertschöpfung im Haus, statt sie an Subunternehmer abzugeben.
Warum wir in dieses Feld kaufen
Leitungswasserschäden sind der häufigste Schaden in der Wohngebäudeversicherung, und sie treten unabhängig von Zinsen und Baukonjunktur auf. Das ist ein Geschäft mit gleichmäßigem Grundrauschen und wiederkehrenden Auftraggebern – planbarer Umsatz ist der stärkste einzelne Werttreiber, den wir kennen.
- ✓Wir bauen nichts ab. Belegschaft, Standort, Name und Notdienst bleiben.
- ✓Wir sprechen mit Ihren Auftraggebern, nicht über sie. Gemeinsam mit Ihnen, früh, offen.
- ✓Wir kennen die Schadstoffseite. Was nach dem Öffnen der Wand kommt, ist für uns kein Neuland – darum kaufen wir auch Schadstoffsanierer.
Häufige Fragen zur Wasserschadensanierung
Was ist ein Betrieb für Wasserschadensanierung wert?
Der Wert setzt sich aus drei Teilen zusammen, und der wichtigste steht in keiner Bilanz. Erstens der Gerätepark: Kondensations- und Adsorptionstrockner, Turbinen, Messtechnik, Thermografie, Fahrzeuge. Zweitens der Ertragswert des laufenden Geschäfts. Drittens – und das ist der entscheidende Teil – die Listung bei Versicherern, Schadensteuerern und Hausverwaltungen, über die die Aufträge überhaupt erst hereinkommen. Diese Beziehungen sind der eigentliche Kaufgegenstand, und genau deshalb reden wir früh und offen darüber, wie stabil sie ohne Sie sind.
Was passiert mit unserer Listung beim Versicherer, wenn ich verkaufe?
Das ist die kritischste Frage bei diesem Betriebstyp, und wir gehen ihr nicht aus dem Weg. Rahmenvereinbarungen und Netzwerklistungen enthalten häufig Zustimmungsvorbehalte oder Kündigungsrechte für den Fall eines Inhaber- oder Gesellschafterwechsels. Wenn wir kaufen, sehen wir uns diese Verträge zuerst an – noch vor den Zahlen. In vielen Fällen ist die Lösung einfach: frühzeitig und offen mit dem Auftraggeber sprechen, statt ihn vor vollendete Tatsachen zu stellen. Ein Käufer, der den Betrieb unverändert weiterführt und den Inhaber übergangsweise an Bord behält, ist für einen Regulierer das angenehmste Szenario.
Zählt die Geräteflotte als Substanz?
Ja, aber nur die Geräte, die im Einsatz sind. Vierzig Trockner, die rotieren, sind Substanz. Vierzig Trockner im Lager, die seit zwei Jahren stehen, sind gebundenes Kapital ohne Ertrag. Wir schauen deshalb nicht nur auf die Stückzahl, sondern auf die Auslastung – und darauf, ob Wartung und Kalibrierung der Messtechnik dokumentiert sind. Ein gepflegter, ausgelasteter Bestand ist ein starkes Argument, auch wenn er längst abgeschrieben ist.
Wir machen auch Schimmel- und Brandschadensanierung. Passt das?
Sehr gut sogar. Diese Arbeiten grenzen fachlich an die Schadstoffsanierung an, in der wir ohnehin kaufen: Sobald in einem Altbau Wände geöffnet werden, ist die Schadstofffrage da, und nach einem Brand sind die Rückstände selbst ein Gefahrstoffthema. Für die Schimmelsanierung ist der Schimmelleitfaden des Umweltbundesamts der fachliche Bezugspunkt. Ein Betrieb, der Wasserschaden, Trocknung, Schimmel und den Wiederaufbau abdeckt, ist für uns wertvoller als einer, der nur trocknet.
Unser Geschäft ist Notdienst rund um die Uhr. Führen Sie das weiter?
Ja. Der Notdienst ist bei diesen Betrieben oft genau der Grund, warum die Listung besteht – wer nachts nicht rangeht, fliegt aus der Liste. Wir übernehmen das mit und bauen es nicht ab. Was wir dafür wissen müssen: wie die Rufbereitschaft heute organisiert ist, wie viele Leute sie tragen und wie viel davon an Ihnen persönlich hängt.
Ich bin selbst noch auf jeder Baustelle. Ist mein Betrieb dann überhaupt übergabefähig?
Er ist es, wenn wir es gemeinsam vorbereiten – und dafür sind frühe Gespräche da. Ein Betrieb, in dem der Inhaber jeden Auftrag selbst annimmt, jeden Regulierer persönlich kennt und jede Baustelle selbst abnimmt, braucht eine längere Übergabe als einer mit Bauleiter. Das ist kein Ausschlussgrund, sondern eine Zeitfrage. Wir arbeiten uns ein, Sie begleiten so lange, wie Sie möchten – sechs Monate, zwei Jahre, was sinnvoll ist.
Zeigen Sie uns keine Vertragsliste am Telefon
Rufen Sie an und sagen Sie in groben Zügen, wie viele Leute, welche Auftraggeberarten, wie viel Notdienst. Verträge und Zahlen sehen wir uns an, wenn die Verschwiegenheitserklärung steht – die schicken wir Ihnen von uns aus.
Lieber schreiben? kontakt@hecht-nachfolge.de – es liest nur einer von uns beiden. Keine Makler, keine Börse, keine Datenbank.