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Tankschutz & Abscheider

Tankschutz-Fachbetrieb verkaufen

Wir kaufen Tankschutz- und Abscheider-Fachbetriebe nach § 62 AwSV in Berlin und Brandenburg und führen sie weiter – mit Zulassung, Wartungsverträgen und Mannschaft. Der Wert eines Tankschutzbetriebs liegt nicht im schrumpfenden Tankmarkt. Er liegt in der Fachbetriebszulassung, die sich kaum neu aufbauen lässt, und im Bestand an Pflichtwartungen, die laufen, solange die Anlagen laufen. Genau deshalb kaufen wir auch Betriebe, denen alle anderen den „sterbenden Markt“ vorrechnen.

Kein Makler, keine Provision für Sie. Wir sind Julian und Lukas Hecht, zwei Brüder aus Berlin, und wir übernehmen selbst.

Warum „sterbender Markt“ der teuerste Irrtum dieser Branche ist

Wer einen Tankschutzbetrieb bewerten will, schaut meist zuerst auf die Ölheizung – und rechnet ab da nur noch abwärts: Der Bestand schrumpft um rund drei Prozent im Jahr, neue Öltanks werden kaum noch eingebaut, und mit dem Gebäudeenergiegesetz ist 2045 endgültig Schluss. Aus dieser Rechnung folgt der übliche Schluss: Der Betrieb sei nichts mehr wert, der Inhaber solle froh sein, wenn er die Halle leer bekommt.

Diese Rechnung übersieht beide Hälften des Geschäfts. Die eine Hälfte hängt gar nicht am Öl: Fettabscheider in Küchen und Gastronomie, Leichtflüssigkeitsabscheider an Werkstätten, Waschplätzen und Tankstellen müssen gewartet, geleert und geprüft werden – vorgeschrieben, wiederkehrend, unabhängig davon, womit geheizt wird. Allein die Berliner Gastronomie ist ein Wartungsmarkt, der mit jeder neuen Küche wächst. Und die andere Hälfte wird fürs Aufhören bezahlt: Rund 4,7 Millionen Ölheizungen müssen bis 2045 stillgelegt werden. Jede Tankstilllegung ist Fachbetriebsarbeit, und beim Heizungstausch wird sie sogar gefördert. Das ist kein sterbender Markt – das ist ein bezahltes Endspiel über zwanzig Jahre, mit Pflichtterminen statt Hoffnung.

  • Die Zulassung zählt zuerst. Fachbetrieb nach § 62 AwSV, überwacht durch Sachverständigenorganisation oder Gütegemeinschaft, mit sachkundigem Personal – ein Burggraben, den kein Quereinsteiger schnell nachbaut. Das ist der Kern des Kaufs, nicht das Auftragsbuch.
  • Die Verträge zählen doppelt. Ein gepflegter Wartungsbestand ist planbarer Umsatz, Jahr für Jahr – der seltenste und wertvollste Rohstoff im ganzen Markt der kleinen Betriebe.
  • Die Leute bleiben. Sachkunde ist personengebunden, und wer die Anlagen seiner Kunden seit Jahren kennt, ist nicht ersetzbar. Wir kaufen, um weiterzuführen, nicht um auszuschlachten.

Der ehrliche Teil: worüber wir vor dem Preis reden müssen

Drei Dinge entscheiden bei einem Tankschutzbetrieb über den Deal, und keines davon steht in der Bilanz:

Vertragsbestand und Form des Verkaufs
Wartungsverträge und Zulassung hängen am Betrieb. Bei einem Anteilsverkauf laufen sie unverändert weiter, beim Einzelverkauf der Wirtschaftsgüter muss vieles neu geregelt werden – bei hunderten Wartungskunden ein erheblicher Unterschied. Der Unterschied ist hier erklärt. Welche Form passt, klären wir früh, nicht beim Notar.
Sachkunde und Alter der Mannschaft
Die Fachbetriebseigenschaft trägt Ihr sachkundiges Personal, und die Nachweise sind personengebunden. Deshalb gehört ehrlich auf den Tisch: Wer hält die Sachkunde, wie lange noch, wer könnte nachrücken. Das ändert nichts an unserem Interesse – aber viel an unserem gemeinsamen Plan für das erste Jahr.
Was wir mitbringen
Wir führen selbst einen Betrieb in der Auflösung und Verwertung, wir kennen Sonderabfallwege und Nachweispflichten – was Ihr Saugwagen einsammelt, endet in Stoffströmen, die wir täglich bewegen. Ihr Betrieb bekommt bei uns keinen fremden Konzern über sich, sondern Nachbarn im selben Stoffstrom.

Häufige Fragen zum Verkauf eines Tankschutzbetriebs

Was ist mein Tankschutzbetrieb wert?

Fast nie das, was der Blick auf den schrumpfenden Öltankmarkt vermuten lässt – und fast immer mehr. Die zwei größten Posten sind die Fachbetriebszulassung nach § 62 AwSV mit den sachkundigen Leuten dahinter und der Bestand an Wartungsverträgen: wiederkehrende Pflichttermine, die Ihre Kunden nicht abbestellen können, solange ihre Anlagen laufen. Beides ist für einen Neueinsteiger kaum nachbaubar, und beides bewerten wir vor dem Fuhrpark – und lange vor der Frage, wie viele Tanks im letzten Jahr noch eingebaut wurden.

Der Ölheizungsmarkt schrumpft doch jedes Jahr. Wer kauft denn so einen Betrieb noch?

Wir – und zwar genau wegen der Rechnung, die alle anderen abschreckt. Erstens hängt ein Tankschutzbetrieb längst nicht nur am Öltank: Fettabscheider in der Gastronomie und Leichtflüssigkeitsabscheider an Werkstätten und Tankstellen müssen gewartet werden, ganz gleich, womit geheizt wird. Zweitens ist selbst das Ende des Öltanks bezahltes Geschäft: Rund 4,7 Millionen Ölheizungen müssen bis 2045 vom Netz, und jede einzelne Stilllegung ist ein Auftrag, den nur ein Fachbetrieb ausführen darf. Ein Markt, der sich über zwanzig Jahre geordnet abbaut und für jeden Schritt bezahlt, ist kein sterbender Markt. Er ist ein Endspiel mit Terminkalender.

Was passiert beim Verkauf mit meinen Wartungsverträgen?

Das hängt an der Form des Verkaufs, und deshalb klären wir sie als Erstes. Beim Verkauf der Gesellschaftsanteile laufen die Verträge unverändert weiter – der Vertragspartner Ihrer Kunden bleibt derselbe. Beim Einzelverkauf der Wirtschaftsgüter müssen die Kunden der Übertragung zustimmen; bei einem Bestand mit hunderten Wartungspositionen kann das der teuerste Fehler des ganzen Verkaufs werden. Welche Form passt, besprechen wir früh und in Ruhe, nicht beim Notar. Und die Übergabe beim Kunden machen wir gemeinsam: Ihr Name öffnet die Tür, unsere Mannschaft übernimmt den Termin.

Meine Sachkundigen gehen auf die Rente zu. Ist der Betrieb dann noch verkäuflich?

Ja – aber reden Sie lieber früher darüber als später. Die Fachbetriebseigenschaft hängt an sachkundigem Personal; geht der Letzte mit Sachkunde, wackelt die Zulassung und mit ihr der Kern des Werts. Wir können Sachkunde-Aufbau organisieren und bringen die Entsorgungsseite mit – aber eine Übergangszeit, in der Ihre erfahrenen Leute die neuen einarbeiten, macht jeden Verkauf leichter und jeden Preis besser. Der schlechteste Zeitpunkt für dieses Gespräch ist der Tag, nachdem Ihr bester Mann gekündigt hat.

Wir sind nur drei Leute. Ist das nicht zu klein für einen Verkauf?

Nein – das ist die Größe, aus der diese Branche besteht. Tankschutz ist ein Gewerbe der Gründerjahre: Familienbetriebe aus den Sechzigern und Siebzigern, oft in zweiter Generation, selten mit mehr als einer Handvoll Leute. Aufkäufer gibt es unterhalb der großen Sanierungskonzerne praktisch nicht – deshalb steht bei einer Aufgabe meist niemand bereit, und der Wartungsbestand verteilt sich an die Nachbarn. Genau diese Lücke füllen wir: Wir kaufen klein, führen weiter und bauen in Berlin und Brandenburg einen Verbund von Betrieben auf, die sich gegenseitig zuarbeiten.

Erfährt jemand davon, bevor alles unterschrieben ist?

Nein. Verschwiegenheitserklärung vor dem ersten Detail, Gespräche gern außerhalb Ihrer Geschäftszeiten. Ein Wartungsgeschäft lebt von Verlässlichkeit – ein Gerücht über eine Aufgabe ist das Erste, was ein Wettbewerber Ihren Kunden erzählt. Das Risiko tragen wir nicht auf Ihrem Rücken.

Reden wir über Ihren Betrieb

Rufen Sie an und sagen Sie uns drei Dinge: wie viele Wartungsverträge Sie haben, was zugelassen ist und wie viele Leute Sie sind. Dann sagen wir Ihnen offen, ob wir zusammenkommen – innerhalb von 48 Stunden.

Lieber schreiben? kontakt@hecht-nachfolge.de – es liest nur einer von uns beiden. Keine Makler, keine Börse, keine Datenbank.

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